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15.01.2016, 15:00 Uhr

Studienakademie Bautzen: Erster Spatenstich für neues Laborgebäude

An der Staatlichen Studienakademie Bautzen ist der erste Spatenstich für das neue Laborgebäude erfolgt. Sachsens Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland vollzog heute gemeinsam mit Vertretern des Wissenschaftsministeriums, der Studienakademie und des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement diesen symbolischen Schritt.

„Die sächsische Wirtschaft ist auf erstklassig qualifizierte Absolventen unserer Hochschulen und Ausbildungsstätten angewiesen. Das Modell der dualen Ausbildung der Berufsakademie Sachsen hat sich aufgrund der engen Verzahnung mit der regionalen Wirtschaft dauerhaft bewährt. In der Region um Bautzen haben sich viele Unternehmen der sächsischen Kunststoffindustrie angesiedelt. Deswegen wollen wir mit dem Neubau des Laborgebäudes auch die Ausbildung im Bereich Kunststofftechnik an der Studienakademie Bautzen weiter stärken. Rund 5,9 Millionen Euro wird der Freistaat in diese Baumaßnahme investieren“, sagte Finanzminister Unland.

Dr. Eva-Maria Stange, sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst: „Studiengangübergreifendes Zusammenarbeiten in der Elektrotechnik, der Medizintechnik und dem Wirtschaftsingenieurwesen erfordert von Studierenden und vom Lehrpersonal nicht nur komplexes Denken, sondern auch neue räumliche Anforderungen. Ich freue mich, dass mit dem geplanten Laborneubau die interdisziplinäre Wissensvermittlung verstärkt in der Lehre Anwendung finden soll und die Ausbildung noch praxisnaher werden kann. Mit der praxisnahen Ausbildung von hochqualifizierten jungen Menschen ist die Berufsakademie ein wichtiger Partner der regionalen Wirtschaft und besitzt mit der dualen Ausbildung ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Das wollen wir weiter stärken.“

Die Gesamtbaukosten für das Objekt betragen voraussichtlich 5,9 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Sommer 2017 geplant. Insgesamt investierte der Freistaat zwischen 1991 und 2015 bereits über 4,4 Milliarden Euro in seine Hochschullandschaft, zu der auch die Studienakademien in Sachsen gehören.

Der Neubau mit einer Nutzfläche von 1.006 qm entsteht nördlich des Bestandsgebäudes der Staatlichen Studienakademie Bautzen. Unterzubringen sind die Maschinenfelder und Lehrkabinette der Fachrichtungen Elektrotechnik, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Derzeit sind die Maschinenpools im Bestandsgebäude untergebracht, entsprechen dort aber nicht mehr den modernen Anforderungen an einen geregelten Lehrbetrieb.

Die Räume für die Studiengänge Elektrotechnik und Medizintechnik entstehen in einem zweigeschossigen Riegel entlang der Straße „Am Ziegelwall“. Die Maschinenfelder für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen werden in einem eingeschossigen Hallenbau untergebracht, der sich rückwärtig an den zweigeschossigen Gebäudeteil anschließt. Die Nutzung der Halle wird studiengangsübergreifend erfolgen, um die Profile aller Studiengänge in hoher Qualität anbieten zu können. Beide Gebäudeteile werden in massiver Bauart errichtet. Aufgrund des hoch anstehenden Grund- bzw. Schichtenwassers ist eine Baugrundverbesserung mit Rüttelstopfpfählen geplant.

Alle Lehrkabinette einschließlich der Maschinenfelder werden ausreichend und blendfrei mit Tageslicht belichtet. Zum Schutz der Nutzer vor Belästigungen durch Schallübertragung, insbesondere bei den besonders lärmintensiven Maschinenfeldern Schweißen, Gießen und Kunststofftechnik, sind umfangreiche Schallschutzmaßnahmen geplant. Die Beheizung des Gebäudes wird mit Fernwärme mittels Kraft-Wärme-Kopplung erfolgen. Baulich und technisch werden die Möglichkeiten zum Schutz vor sommerlicher Überhitzung ohne maschinelle Kühlung und damit ohne größeren Energieaufwand weitestgehend ausgeschöpft. Lediglich in Räumen mit prozessbedingt besonders hohen internen Wärmelasten ist eine maschinelle Kühlung mit Splitgeräten vorgesehen.

Der gesamte Neubau ist so konzipiert, dass die Angebote der Studienakademie von Menschen mit Behinderung möglichst ohne fremde Hilfe in Anspruch genommen werden können. So sind z.B. alle Räume innerhalb des Neubaus barrierefrei zu erreichen, ins Obergeschoss des Gebäudes wird ein behindertengerecht ausgestatteter Aufzug führen.

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