Chemnitzer Modell: Freistaat fördert Anschaffung moderner Hybridschienenfahrzeuge

26.06.2015, 12:14 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) kann mit der Anschaffung weiterer umweltfreundlicher Hybridschienenfahrzeuge beginnen. Im Rahmen des Landesinvestitionsprogramms ÖPNV fördert das SMWA die Investition in vier dieser Fahrzeuge mit insgesamt rund 17.8 Millionen Euro.

„Neben dem Ausbau der S-Bahnsysteme in Dresden und Leipzig ist das Chemnitzer Modell in Chemnitz eines der wichtigsten ÖPNV-Neubauvorhaben im Freistaat. Das Chemnitzer Modell ist ein hervorragendes Beispiel für die Mobilität der Zukunft. Durch das System erfolgt eine innovative, kunden – und umweltfreundliche Verknüpfung mit dem Chemnitzer Umland“, erklärt Verkehrsminister Martin Dulig.

Im Chemnitzer Modell wird ein umsteigefreies und damit einfaches Reisen zwischen Stadt und Region möglich. Das Prinzip ist die Verknüpfung von Straßen- und Eisenbahnnetz: Die neuen Fahrzeuge rollen aus dem Umland direkt ins Chemnitzer Stadtzentrum. Die neuen Zweisystemfahrzeuge für das Chemnitzer Modell fahren im Bereich der Eisenbahn als Dieselfahrzeug, im Straßenbahnnetz in Chemnitz sind sie mit elektrischem Antrieb unterwegs. Am Hauptbahnhof in Chemnitz wechselt das Fahrzeug vom Diesel- in den Elektrobetrieb.

Das Chemnitzer Modell ist eines der wichtigsten Projekte im sächsischen ÖPNV. Bislang sind bereits 116,7 Millionen Euro Fördermittel ausgezahlt worden, davon 80,9 Landesmittel, 17,7 Bundesmittel und 18,1 aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).


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