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11.06.2014, 15:20 Uhr

Stärkung des Medienstandortes Sachsen durch bessere Finanzierungsmöglichkeiten

Gemeinsame Erklärung mit Drei-Punkte-Plan

Dresden (11. Juni 2014) – Um den Zugang der sächsischen Filmwirtschaft zu Fremdkapital zu verbessern, haben sich auf Initiative des Chefs der Sächsischen Staatskanzlei, Staatsminister Johannes Beermann, Verantwortliche der Film- und Fernsehbranche mit Bankenvertretern getroffen. Im Rahmen eines Workshops wurden Lösungsansätze zur Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten der Filmwirtschaft diskutiert Der Freistaat Sachsen, der Filmverband Sachsen, der Mitteldeutsche Rundfunk, die Mitteldeutsche Medienförderung sowie fünf sächsische Banken haben im Ergebnis eine gemeinsame Erklärung mit einem Drei-Punkte-Plan zur Finanzierung von Produktionen beschlossen.

Ziel sei es, den Medienstandort Sachsen langfristig zu stärken und das weitere Wachstum der Branche zu unterstützen. Auf die Filmindustrie zugeschnittene Bürgschaften und Darlehen sollen in Zukunft den wirtschaftlichen Erfolg der Produktionen mit minimalem bürokratischen Aufwand sicherstellen.

„Sachsen hat sich bereits national und international als Filmland etabliert. Es ist mir wichtig, das weiter auszubauen und den Zugang sächsischer Produzenten zu Fremdkapital zu erleichtern. So bekommen sie bessere Rahmenbedingungen für ihre Arbeit,“ sagte Beermann. „Wir haben offen und konstruktiv den Status Quo und Optimierungsstrategien diskutiert.“

Joachim Günther vom Filmverband Sachsen bekräftigte stellvertretend für alle Teilnehmer diesen Impuls. „Es war richtig, die Beteiligten an einen Tisch zu holen. So konnten auf dem kürzesten Weg unterschiedliche Positionen herausgearbeitet und gemeinsame Lösungswege entwickelt werden.“

Der Mitteldeutsche Rundfunk wies darauf hin, dass „nachgewiesene Bürgschaftskosten für Auftragsproduktionen durch die Rundfunkanstalten getragen werden können.“

Den Wortlaut der gemeinsamen Erklärung mit dem Drei-Punkte-Plan finden Sie als Download im Anhang dieser Medieninformation.

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