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28.04.2014, 11:30 Uhr

Sachsen ist „Heimat für Fachkräfte“

Staatsminister Morlok stellt Wanderungssaldo 2013 vor: „Sachsen ist Zuwanderungsland und attraktiv für Berufseinsteiger, Berufstätige und Rückkehrwillige“

Staatsminister Sven Morlok hat heute den Wanderungssaldo 2013 für den Freistaat vorgestellt. Zum dritten Mal in Folge sind mehr Menschen in den Freistaat gezogen, als ihn verlassen haben: insgesamt gab es ein „Plus“ von 13.962 Personen – deutlich mehr als 2012 (+12.478).
Neben der Zuwanderung aus dem Ausland ist auch die Zuwanderung aus den anderen Bundesländern gestiegen. Der Saldo betrug 3.568 Personen, das ist ein Zuwachs von 13 Prozent gegenüber 2012.
„Die Zahlen für 2013 belegen den erfreulichen der Trend der vergangenen Jahre: Sachsen zieht Menschen von auswärts an, hier zu leben, zu arbeiten oder zu lernen. Ganz wichtig ist, dass die positiven Zahlen vor allem in den Altersgruppen zwischen 15 und 40 Jahren zu verzeichnen sind. Das sind die Menschen, die auch für den Arbeitsmarkt relevant sind. Der Freistaat wird also auch als Arbeitsplatz immer attraktiver.“

Bereits seit mehreren Jahren rückt das SMWA das Thema „Fachkräfte“ in den Fokus der Öffentlichkeit. Den Auftakt bildeten 2011 die „Pendlertreffs“ an der A 72. 2012 wurde die ressortübergreifende Fachkräftestrategie Sachsen 2020 verabschiedet, für die das SMWA die Federführung hat und zu deren Rahmen eine reihe Veranstaltungen („Fachkräfteforen“) gehören. Diese Öffentlichkeitsarbeit wird das SMWA fortführen und wendet sich mit einer gezielten Ansprache unter dem Motto „Heimat für Fachkräfte“ an Berufseinsteiger wie Berufstätige vor allem außerhalb Sachsens. Ziel ist es, Fachkräfte noch stärker auf die Attraktivität des Freistaats als Ort zum Leben, Lernen und Arbeiten aufmerksam zu machen. Zentrales Serviceportal der Ansprache ist die neu eingerichtete Homepage www.heimat-für-fachkräfte.de, auf der Informationen zum Standort Sachsen zu finden sind. Außerdem sollen verschiedene Zielgruppen wie Pendler, Studenten oder junge Auszubildende z.B. mit Flyern, Broschüren oder besonderen Aktionen angesprochen werden. In die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit sind zahlreiche in Sachsen ansässige Unternehmen eingebunden, die Fachkräfte suchen oder bereits eingestellt haben. Auch einige „Rückkehrer“, die in ihrer Heimat Sachsen wieder Arbeit gefunden haben, sind mit ihrer persönlichen Geschichte vertreten.

„Das Thema Fachkräfte wird uns in Zukunft immer stärker beschäftigen“, so Staatsminister Sven Morlok „Sachsen braucht kluge Köpfe – und hat einiges für sie zu bieten. Viele Unternehmen werben bereits aktiv um Arbeitnehmer von außerhalb – und immer mehr Betriebe stellen Rückkehrer ein, also Sachsen, die lange Zeit nicht im Freistaat gelebt und gearbeitet haben, aber jetzt gerne in ihre Heimatregion zurückkommen. Wir möchten dazu beitragen, die besonderen Vorzüge und die Attraktivität des Freistaats gerade für Arbeitnehmer noch stärker bekannt zu machen.“

Das SMWA arbeitet beim Thema Fachkräfte eng mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen, die ihrerseits zahlreiche Angebote für potentielle Bewerber bereithält. Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit: „Fachkräftesicherung ist wichtig und rückt auf der Grundlage des Rückgangs der Erwerbsbevölkerung immer stärker in den Fokus der Wirtschaft. Schon heute gibt es in ausgewählten Berufen Fachkräfteengpässe. Um dem entgegenzuwirken, setzt die Bundesagentur für Arbeit u.a. weiter auf die Qualifizierung von arbeitslosen Menschen. Wir beraten aber auch Beschäftigte, die ihren Arbeitsplatz wechseln wollen, wir unterstützen Studienabsolventen, die in Sachsen einen Arbeitsplatz suchen. Dafür stehen allen Interessenten nicht nur unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort zur Verfügung, sondern auch eine Online-Plattform, auf der über 750.000 Stellen veröffentlicht sind. Hier kann auch – selbstverständlich anonymisiert – ein Bewerberaccount angelegt werden, durch den ein Kontakt zu einem potenziellen Arbeitgeber schnell und unkompliziert hergestellt werden kann“.

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