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13.03.2014, 16:02 Uhr

Tillich und Sobotka bekräftigen erfolgreiche Zusammenarbeit

Dresden (13. März 2014) – Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute in Berlin den neuen tschechischen Premierminister Bohuslav Sobotka erstmals zu einem Gespräch getroffen.

Darin tauschten sie sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Länder aus. „Mit keinem anderen Staat pflegt der Freistaat Sachsen so vielfältige, enge und freundschaftliche Beziehungen wie mit der Tschechischen Republik. Unser gemeinsames Ziel ist es, unsere Region im Herzen Europas weiter voranzubringen“, sagte Tillich.

Unter anderem thematisierten Tillich und Sobotka die grenzüberschreitende Kooperation in den Bereichen Rettungsdienst sowie Hochwasser- und Katastrophenschutz. Außerdem sprachen sie über eine weiterführende Zusammenarbeit beider Länder hinsichtlich des Baus einer neuen Schienenverbindung zwischen Dresden und Prag.

Besonders wichtig ist aktuell für beide Seiten die Bekämpfung der Drogenkriminalität. Das sehr schnell süchtig machende, gesundheitsschädliche Amphetamin Crystal Meth wird in grenznahen Gebieten in Tschechien günstig hergestellt und gelangt so auch nach Sachsen.

„Dieses Problem wird nicht kleiner, sondern der Drogenkonsum nimmt zu“, sagte Tillich. Die Eindämmung der Produktion, des Konsums, des Drogenhandels und der damit einhergehenden Kriminalität seien Schwerpunkt der Arbeit von sächsischen und tschechischen Ministerien, Zoll- und Polizeibehörden. Insbesondere müssten Präventivmaßnahmen in Schulen und allen anderen gesellschaftlichen Bereichen wie Familienberatungen, (Sport-)Vereinen und freiwilligen Feuerwehren ausgebaut werden, so der Ministerpräsident.

„Nur mit einer gemeinsamen, grenzüberschreitenden Strategie können wir Herstellern, Dealern und Hintermännern den Kampf ansagen“, betonte Tillich und lobte gleichzeitig die ausgezeichnete Arbeit der tschechisch-sächsischen Fahndungsgruppe „Elbe“, die seit 2013 besteht. Ihre Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf die Bekämpfung von Eigentums- und Drogenkriminalität auf beiden Seiten der Grenze.

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