Zehn Tipps für eine bessere Energieeffizienz

13.06.2013, 10:31 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Abschluss des europäischen Klimaschutzprojektes „EnercitEE“

Umweltminister Frank Kupfer hat heute (13. Juni 2013) die Ergebnisse des europäischen Energieeffizienz-Projektes „EnercitEE“ gewürdigt. Im Rahmen des Klimaschutzprojektes haben fünf europäische Regionen unter der Leitung des Freistaates Sachsen Ideen für die Verbesserung der Energieeffizienz in Kommunen und privaten Haushalten entwickelt und umgesetzt. „Das Projekt ist für Sachsen ein voller Erfolg“, sagte der Umweltminister bei der Abschlussveranstaltung in Dresden. „26 Kommunen, drei Landkreise und zwei Hochschulen aus Sachsen sowie die Sächsische Energieagentur SAENA haben sich an EnercitEE beteiligt und zehn praxisnahe Lösungen in Sachen Energieeffizienz entwickelt. Die Ergebnisse zeigen den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kommunen viele Möglichkeiten zur Verbesserung der privaten oder öffentlichen Energieeffizienz auf.“

Die Beteiligten haben sich vor allem Gedanken gemacht über energieeffiziente Gebäude, Finanzierungsmodelle und -programme sowie über konzeptionelle und planerische Maßnahmen in Kommunalverwaltungen. Konkrete Projektbeispiele sind die Entwicklung einer Bauherrenmappe, die Erprobung einer für Kommunen geeigneten Energie- und CO2-Bilanzierungssoftware, Untersuchungen zur Umsetzung der Energieeinsparverordnung, Anregungen für schulische Aktivitäten sowie die Zusammenarbeit von Kommunalverwaltungen und Studierenden. Viele dieser Ergebnisse sind übertragbar und können nun von Kommunen, Bürgern und anderen interessierten Akteuren genutzt werden.

Nachdem die Projektträger ihre Ergebnisse am Vormittag vorstellen, diskutieren sie am Nachmittag mit Vertretern des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft sowie der SAENA über die Nutzbarkeit und Weiterentwicklung der Projekte. „Wir werden uns anschauen, welche Ergebnisse der hier vorgestellten Projekte wir in Sachsen auf Landesebene berücksichtigen können“, so Kupfer.

Hintergrund:

Am Interreg-Projekt „EnercitEE“ sind neben Sachsen, als federführendem Partner, die vier europäischen Regionen Emilia-Romagna (Italien), Smaland (Schweden), Obersavoyen (Frankreich) und Niederschlesien (Polen) beteiligt. Insgesamt stehen für das von der EU geförderte Projekt in vier Jahren 4,7 Millionen Euro bereit. In Sachsen nahmen mehr als 1 600 Menschen an Informationsveranstaltungen, Workshops, Seminaren und Fachexkursionen teil, mehr als 20 Veröffentlichungen, Handlungsanleitungen und Schulungsmaterialien wurden entwickelt. Mehr Informationen zum Projekt sowie zu den Ergebnissen gibt es im Internet unter www.enercitee.eu.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Pressesprecherin Corinna Saring
Telefon: +49 351 564 20040
Telefax: +49 351 564 20007
E-Mail: presse@smul.sachsen.de
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