Kindersicherheitstag 2013 – »Von Null auf sicher!«

10.06.2013, 11:04 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Auf Kinderunfälle und deren Präventionsmöglichkeiten aufmerksam zu machen, ist Sinn und Zweck des nationalen Kindersicherheitstages am 10. Juni. In diesem Jahr wird mit ihm die Sicherheit von Babys und Kleinkindern thematisiert. Ziel ist es, die Unfallprävention für die Kleinsten zu stärken und die hohen Unfallzahlen in dieser Altersgruppe zu senken.

Die geplanten Maßnahmen sollen primär die Zielgruppe »Junge Eltern« sowie Multiplikatoren, die mit Familien arbeiten, für das Thema »Kinderunfälle in den ersten Lebensjahren« sensibilisieren und sie zu sicherheitsbewusstem Handeln anhalten.

Staatsministerin Christine Clauß: »Wir brauchen mehr Achtsamkeit für Unfallgefahren für dieses Lebensalter. Es gibt keinen absoluten Schutz. Und Kinder sollen auch ihre eigenen Erfahrungen machen. Aber allein im Jahr 2011 mussten in unseren sächsischen Krankenhäusern insgesamt 4.863 Fälle von Kindern unter fünf Jahren wegen Verletzungen und Vergiftungen behandelt werden. Die Zahlen lassen darauf schließen, dass es oftmals noch an sicheren und altersgerechten Bedingungen fehlt. So nimmt schon im Vor- und Grundschulalter die Zahl der stationär zu behandelnden Fälle deutlich ab (3.055 Behandlungen in 2011). Experten schätzen, dass 60 Prozent der Kinderunfälle vermeidbar sind – durch vorausschauendes Verhalten, altersentsprechende Sicherheitsmaßnahmen - und durch eine sorgfältige Aufsicht.«

Organisiert und ausgerichtet werden der Tag und die Aktionen von der Bun-desarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. Die BAG stellt für Partneraktionen vielfältige Medien wie Poster, Flyer und sogar Ausstellungen zur Ausleihe zur Verfügung und bietet auch Fortbildungen an.

Nähere Informationen zu den größten Unfallgefahren für Kinder und die wichtigsten Sicherheitsbotschaften für junge Familien und Betreuungspersonen unter www.kindersicherheit.de


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Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Pressesprecherin Juliane Morgenroth
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