Sozialministerin Clauß: Was die Menschen vor Ort leisten, kann man nicht in Worte fassen
05.06.2013, 15:48 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Sachsens Sozialministerin Christine Clauß hat sich heute in den Flutgebieten Grimma und der Region Leipziger Land, Zwenkau, über die Lage vor Ort informiert. Dabei besuchte sie unter anderem die DRK-Einsatzleitung, sprach mit Helfern und vom Hochwasser Betroffenen in den Notunterkünften.
Die Ministerin zeigte sich tief beeindruckt von der Stärke und dem Optimismus der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. »Ich möchte vor allem Ihnen vor Ort und den vielen Helfern danken, die unermüdlich im Einsatz sind. Sei es zum Hochwasserschutz, Aufräumarbeiten oder zur moralischen Unterstützung. Was die Menschen in den Regionen leisten, kann man nicht in Worte fassen. Dies macht auch deutlich, was für eine engagierte und hilfsbereite Bürgerschaft wir hier in Sachsen haben«, betonte Clauß.
Nun gelte es, so Clauß, den Betroffenen schnell und unbürokratisch die dringend erforderliche Hilfe zukommen zu lassen. »Mit unserem Sofortprogramm, das über die Kommunen und kreisfreien Städte ausgezahlt wird, haben die Bürger ein erstes Handgeld für wichtigsten und notwendigsten Dinge im Alltag«, sagte die Ministerin.
Zur schnellen Auszahlung der Soforthilfen erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte durch den Freistaat Sachsen bereits am 6. Juni 2013 Abschlagszahlungen. Die Landkreise leiten die Mittel an die vom Juni-Hochwasser in ihrem Gebiet betroffenen Gemeinden unverzüglich weiter. Dort wird das Geld auf Antrag unbürokratisch ausgezahlt.