Selbsthilfe ist ein wichtiger Teil der Gesundheitsversorgung

13.05.2013, 15:03 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

»Die Selbsthilfe kann in vielfältiger und wirksamer Weise die professionellen Angebote der Gesundheitsversorgung ergänzen«, betonte Sozialministerin Christine Clauß anlässlich der 35. bundesweiten Fachtagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen e. V. in Chemnitz. »Der Erfolg der Selbsthilfe beruht vor allem auf Eigeninitiative und Eigenverantwortung ihrer Mitglieder und ihre Leistungen auf freiwilligem Engagement und Ehrenamtlichkeit«, so die Ministerin weiter. Auf diesem Weg leiste die Selbsthilfe einen wichtigen Beitrag zur ganzheitlichen Versorgung im Gesundheitsbereich und entlastet gleichzeitig finanziell die Solidargemeinschaft.

Die Selbsthilfegruppen im Freistaat Sachsen verbuchen einen stetigen Zulauf. Schätzungsweise gibt es derzeit zwischen 1.000 und 1.300 Selbsthilfegruppen in unserm Land. »Deshalb freue ich mich auch, dass es uns gelungen ist, im laufenden Haushaltsjahr mit 200.000 Euro erstmals wieder mehr Geld für die Unterstützung der Arbeit der Selbsthilfegruppen in Sachsen bereit zu stellen«, sagte die Ministerin.

Menschen, die über die verschiedenen Selbsthilfegruppen in ihrer Region informieren wollen, können sich an eine der Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfe (KISS) wenden, die es in den drei großen sächsischen Städten und in fast allen Landkreisen gibt. Die Kontaktdaten sind zum Beispiel auf der Internetseite der Landesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfekontaktstellen in Sachsen e. V. (www.lagsks.de) zu finden.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Pressesprecherin Juliane Morgenroth
Telefon: +49 351 564 55055
Telefax: +49 351 564 55060
E-Mail: presse@sms.sachsen.de
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