Mai-Steuerschätzung 2013
08.05.2013, 17:14 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Schwieriges Umfeld wirkt sich auf Einnahmeprognosen aus
Die gesamtstaatlichen Ergebnisse der aktuellen Steuerschätzung beurteilt der sächsische Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland zurückhaltend: „Gegenüber der Steuerschätzung im Oktober hat sich die Wachstumsprognose der Bundesregierung für 2013 halbiert. Damit waren die positiven Einnahmeerwartungen nicht zu halten. Allerdings spielen auch Steuerrechtsänderungen eine wichtige Rolle.“
Insgesamt ist auch diese Prognose mit großen Risiken verbunden, weil der Finanzsektor im Euro-Raum nach wie vor instabil ist. „Das ist quasi der ‚Beipackzettel’ der Steuerschätzung zu Risiken und Nebenwirkungen“, so Prof. Unland weiter.
Die Auswirkungen der Steuerschätzung auf die Landesebene und die sächsischen Kommunen werden nun berechnet und in den kommenden Wochen vorgestellt.