Welt-Asthma-Tag 2013
05.05.2013, 12:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Jedes Jahr am zweiten Dienstag im Mai, 2013 am 7.Mai, wird der Welt-Asthma-Tag begangen. Dieser Tag wird zum Anlass genommen, um die Öffentlichkeit über diese Erkrankung zu informieren, denn Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen.
Anlässlich des Welt-Asthma-Tages empfiehlt Staatsministerin Christine Clauß: »Kennen Sie Ihre individuellen Asthmaauslöser! Beugen Sie möglichen Asthmaanfällen vor und verzichten Sie in ihrer Wohnung auf mögliche Auslöser. Meiden Sie z.B. unnötige Staubbelastung oder Staubfänger, Tierhaare und natürlich das Rauchen generell. Eltern von Asthmakindern tragen hierbei eine große Verantwortung. Sie müssen sehr wachsam gegenüber Risikofaktoren sein. Betroffene Heranwachsende müssen es jedoch selbst schaffen, eigenverantwortlich mit ihrem Asthma im Alltag umzugehen – gewiss eine nicht immer einfache Aufgabe.«
In den Industrieländern nimmt es weltweit immer weiter zu. Mittlerweile ist in Deutschland etwa jeder 20. Erwachsene und jedes 10. Kind betroffen. Asthma stellt bei Kindern und Jugendlichen die häufigste chronische Erkrankung dar.
Da der Beginn einer Asthmaerkrankung bei über 80 Prozent der Kinder vor dem 10. Lebensjahr liegt, ist es wichtig, frühzeitig zu lernen, Warnsignale zu erkennen und bekannte Risikofaktoren zu vermeiden. Daher ist es wichtig, dass die Betroffenen schon frühzeitig den Umgang damit lernen, um Warnsignale erkennen zu können.
Aus kranken Kindern und Jugendlichen werden dabei oft chronisch kranke Erwachsene. Die Lebensqualität und die Sozialkontakte von Asthmatikern können stark beeinträchtigt sein.
Die gute Nachricht ist jedoch: Patienten mit Asthma können mit den heute verfügbaren Medikamenten sehr gut behandelt werden. Dabei ist wichtig, dass bestimmte Verhaltensregeln konsequent beherzigt und die nötigen Medikamente regelmäßig eingenommen werden.
Die von Asthma Betroffenen müssen – oft frühzeitig - die Fähigkeit erwerben, die indi-viduellen Risikofaktoren zu kennen und den Umgang mit der Erkrankung zu managen, um akute Anfälle und lebensbedrohliche Zustände zu verhindern. Dabei hat sich bewährt, auf die Dinge besonders zu achten, die das Asthma verschlechtern. Es gibt auch spezielle Übungen, z. B. Atemgymnastik, die die Atemmuskulatur trainieren und die den Patienten ermöglichen, ihre Atemreserven so gut wie möglich zu nutzen. Diese sollten Betroffene kennen und nutzen.