Staatsministerin Christine Clauß begrüßt deutliche Erhöhung der Ostrenten
21.03.2013, 16:34 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
»Die deutliche Erhöhung der ostdeutschen Renten ab dem 1. Juli begrüße ich ausdrücklich«, erklärte Staatsministerin Christine Clauß heute in Dresden.
Die Steigerung in Höhe von 3,29 Prozent zeige, dass auch die ostdeutschen Rentnerinnen und Rentner an der positiven Lohnentwicklung teilhaben. Außerdem verringere sich durch die Rentenerhöhung der Unterschied zwischen den Rentenwerten in Ost und West. »Wir sind auf einem guten Weg bei der Angleichung der Renten«, so Clauß.
»Die Rentenerhöhung in Ostdeutschland bestätigt, dass sich das bestehende Rentensystem bewährt hat.« Den wiederholten Forderungen der Opposition nach einer sofortigen Angleichung der Rentensysteme erteilte Clauß im Interesse der ostdeutschen Rentner erneut eine klare Absage: »Übereilte Maximalforderungen bringen vor allem den künftigen ostdeutschen Rentnerinnen und Rentnern nichts. Eine sofortige Angleichung der Rentenwerte würde die Hochwertung der ostdeutschen Einkommen in Frage stellen und damit zu Einbußen bei den künftigen Rentnern führen. Einen solchen Bärendienst sollten wir den Menschen im Osten nicht erweisen«, erklärte die Ministerin.
Die Höhe der Rente richtet sich im Wesentlichen nach dem im Arbeitsleben erzielten Einkommen und dem Rentenwert. Wegen der noch vorhandenen Lohnunterschiede in Ost und West werden die ostdeutschen Einkommen für die Ermittlung der späteren Rente hochgewertet. Damit wird ein Ausgleich für die unterschiedlichen Rentenwerte geschaffen.