Viel Geld für Sachsens wertvollste Baumstämme

22.01.2013, 15:34 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Ergebnispräsentation der 14. Säge- und Wertholzsubmission von Sachsenforst

Die diesjährige Säge- und Wertholzsubmission brachte einen Gesamterlös von 329.417 EUR. „Das ist ein tolles Ergebnis für unsere Waldbesitzer“ so Verkaufsleiter Hendrik Scholz in seinem Fazit. „Es hat sich zum wiederholten Mal gezeigt, dass Wertholzstämme mit sehr guten Qualitäten auch Spitzenerlöse bringen. Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist weiterhin ein gefragter Rohstoff“.

3.029 EUR zahlte ein Furnierkäufer für den diesjährigen Spitzenstamm, einen Bergahorn aus einem Kommunalwaldbetrieb im Forstbezirk Plauen.

Seit Mitte Dezember wurden 940 Einzelstämme (1.169 Kubikmeter) auf dem Submissionsplatz in der Dresdner Heide zum Verkauf angeboten. Mit 837 Kubikmetern steuerte der sächsische Privat- und Körperschaftswald die größte Holzmenge bei. „Über 100 private und körperschaftliche Waldbesitzer haben dieses Jahr erfolgreich ihre Wertholzstämme bei unserer Submission vermarktet“, sagt Verkaufsleiter Scholz. „Da zeigt sich, welche forstpolitische Bedeutung dieser zentrale Submissionstermin von Sachsenforst hat“. Aus dem sächsischen Staatswald wurden 272 Kubikmeter bereitgestellt, die Tschechischen Staatsforsten hatten 60 Kubikmeter Wertholz eingebracht.

Auf der 1,4 km langen Verkaufsmeile in der Dresdner Heide liegen 22 verschiedene Laub- und Nadelbaumarten. Den Schwerpunkt bilden wie in den Vorjahren Stiel- und Traubeneiche mit über 500 Kubikmetern. Die Buche ist aufgrund der aktuell schwachen Nachfrage nur mit einer sehr geringen Menge vertreten (5 Kubikmeter). Beim Nadelholz dominiert mit Abstand die Lärche (235 Kubikmeter), gefolgt von der Fichte mit etwa 60 Kubikmetern. Auch einzelne Stämme von ungewöhnlichen Baumarten wie Maulbeere oder Sumpfeiche wurden angeboten.

32 Furnierwerke, Sägewerke und Handwerksbetriebe aus Deutschland, Österreich und Polen beteiligten sich an dem Meistgebotstermin, 27 davon haben am heutigen Tag einen Zuschlag erhalten.

Der diesjährige Durchschnittspreis über alle Baumarten hinweg liegt bei fast 290 EUR/Kubikmeter. Diese erneute Steigerung gegenüber dem Vorjahr (272 EUR/Kubikmeter) bestätigte auch den insgesamt steigenden Trend der letzten fünf Jahre. Bei den Baumarten konnte wie im letzten Jahr der Bergahorn den höchsten Durchschnittspreis erzielen. Die Stiel- und Traubeneiche wechselte zu einem durchschnittlichen Preis von 378 EUR/Kubikmeter den Besitzer – ein Zeichen für das hohe Qualitätsniveau und die ungebrochen starke Nachfrage. Beim Nadelholz brachte erwartungsgemäß die Lärche den höchsten Durchschnittserlös mit 235 EUR/Kubikmeter.

32 Kubikmeter (rund 3 % der Gesamtverkaufsmenge) konnten nicht zugeschlagen werden. Nach der Submission werden diese Stämme durch den Forstbezirk Dresden verkauft.

Weitere Informationen zur Submission erhalten Sie unter www.sachsenforst.de.


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Telefon: +49 3501 542 166
Telefax: +49 3501 542 213
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