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04.05.2012, 10:42 Uhr

Internationaler Hebammentag

Anlässlich des Internationalen Hebammentages am 5. Mai dankte Familienministerin Christine Clauß den Hebammen und Entbindungspflegern für ihr Engagement zugunsten der Mütter und Kinder.

»Die Arbeit der Hebammen geht weit über die eigentliche Geburtshilfe hinaus. Bereits vor der Geburt stehen die Hebammen den werdenden Müttern in Vorsorgeuntersuchungen und Vorbereitungskursen mit Rat und Tat zur Seite. Eine Versorgung der Frauen und Kinder während des Wochenbettes ist heute ohne Hebammen gar nicht mehr denkbar. Hier sind es die Hebammen, die Mutter und Kind in der sensiblen Phase des Kennenlernens begleiten und damit einen wichtigen Grundstein zum Zusammenwachsen als Familie legen«, sagte Clauß.

Aber auch über das Wochenbett hinaus sind Hebammen inzwischen unverzichtbar. Insbesondere zur Unterstützung von jungen Familien mit Problemen stehen sogenannte Familienhebammen bereit. Diese können eine »Lotsenfunktion« einnehmen, damit die betroffenen Familien den Weg zu bestehenden Hilfeangeboten finden.

Der Freistaat Sachsen hat die Fortbildung von Hebammen zu Familienhebammen in den Jahren 2009 und 2010 finanziell unterstützt, so dass derzeit nahezu 40 Familienhebammen zum Einsatz kommen können. Bei Bedarf, wird der Freistaat noch in diesem Jahr weitere Fortbildungen zur Familienhebamme fördern.

Den konkreten Einsatz der Familienhebammen sowie weitere Maßnahmen früher Hilfen für Kinder unterstützt die Bundesregierung durch eine zeitlich auf vier Jahre befristete Bundesinitiative.

Der Internationale Hebammentag steht dieses Jahr unter dem Motto: »Hebammen wissen Bescheid«. Damit wird mehr als deutlich, dass das Berufsbild der Hebamme bzw. des Entbindungspflegers von Verantwortung, Selbständigkeit und Professionalität geprägt ist und ein hohes Maß an Fach- und Sozialkompetenz voraussetzt.

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