Freistaat Sachsen für Studierende attraktiver denn je
20.02.2012, 11:12 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer zeigte sich heute hoch erfreut, dass laut Statistischem Landesamt die sächsischen Hochschulen im Jahr 2011 insgesamt 111 635 Studenten verzeichneten, davon waren 21 478 Studienanfänger.
Im Gegensatz zum Vorjahr stieg die Zahl der Studierenden um 1 874 bzw. 1 209 bei Studienanfängern. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren die „Ingenieurwissenschaften“ mit 30 669 Studierenden, also über einen Viertel aller Studenten, die beliebteste Fächergruppe im letzten Jahr. Mit 28 153 Immatrikulationen, einem weiteren Viertel der Studenten, lagen die „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ ebenso hoch im Trend.
Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, erklärte dazu heute in Dresden: „Wie die neuesten Zahlen zeigen, sind die sächsischen Hochschulen die Eingangspforte für junge engagierte, leistungsfähige und –willige Menschen in unserem Freistaat. Und da wir eines der demografisch ältesten Länder der Bundesrepublik Deutschland sind, benötigen wir diese Menschen dringender denn je. Wir sollten alles in unseren Kräften stehende tun, diesen Studierenden auch eine berufliche Zukunft zu eröffnen.“
Vor allem bei Studienanfängern, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in anderen Bundesländern erworben haben, wächst das Interesse für sächsische Hochschulen kontinuierlich. Demzufolge waren 2011 von den insgesamt 100 126 deutschen Studierenden 46 Prozent „Nichtsachsen“, damit 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten auswärtigen Studenten kamen aus Thüringen (8 Prozent), Sachsen- Anhalt (7 Prozent) und Brandenburg (6,5 Prozent). Auffallend stark, im Vergleich zum letzten Jahr, hat die Zahl der Studienanfänger aus den alten Bundesländern zugenommen. So stieg die Zahl von 3 304 im Jahre 2010 auf 5 028 im Jahr 2011.
„In der Tat waren zu keinem Zeitpunkt mehr Studierende an den sächsischen Hochschulen eingeschrieben als dies gegenwärtig der Fall ist. Anders als bisher angenommen, wird sich die hohe Auslastung in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Obwohl sich diese Entwicklung in den vergangenen Jahren bereits andeutete, war sie in diesem beachtlichen Umfang nicht von der Kultusministerkonferenz vorhergesagt. Die Hochschulpolitik des Freistaates Sachsen wird sich dieser neuen Situation annehmen und Antworten finden müssen“, so Sachsens Wissenschaftsministerin zu dieser insgesamt erfreulichen Situation.