„Hochwasseralarm in Sachsen“

31.01.2012, 11:43 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Ein Film des Landeshochwasserzentrums

Das Szenario: >>>Es braut sich was zusammen in der Wetterküche hoch oben am sächsischen Himmel. Ein Unwetter zieht heran. Der Wetterbericht warnt regional vor starken Niederschlägen. Für Menschen, die in den betroffenen Gebieten an Flüssen und Bächen leben, bedeutet diese Warnung erhöhte Aufmerksamkeit, um gegebenenfalls schnell reagieren zu können. Im Landeshochwasserzentrum laufen ununterbrochen Daten ein. Die Informationen verdichten sich. Rechenmodelle werden gefüttert. Aus den Regenmengen, die der Deutsche Wetterdienst übermittelt hat, werden Hochwasserszenarien: Hochwasseralarm in Sachsen<<<!

So oder ähnlich kann das geschilderte Szenario schnell Wirklichkeit werden. Das haben die Anwohner in Sachsen nicht nur beim Jahrhunderthochwasser 2002 bitter erfahren müssen. Allein in den Jahren 2003, 2005 und 2006 wurde Sachsen von schweren Winterhochwassern heimgesucht. Im August und September 2010 waren die Anrainer an Neiße, Spree, Schwarzer Elster und Mulde von schweren Überschwemmungen betroffen. Und das nächste Hochwasser kommt bestimmt!

„Bei Naturgefahren, wie Hochwasser, wird es nie einen hundertprozentigen Schutz geben“, sagte der Präsident des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Norbert Eichkorn, heute anlässlich der Veröffentlichung eines neuen Filmes über die Arbeit des Landeshochwasserzentrums. Sachsen habe jedoch aus den schweren Hochwasserereignissen seine Lehren gezogen und sei beim Hochwasserschutz gut aufgestellt. Mit dem Film „Hochwasseralarm in Sachsen“ wolle man nicht nur das Bewusstsein der Bevölkerung vor Hochwassergefahren schärfen, sondern auch zeigen, wie wichtig das Zusammenwirken aller Akteure ist. „Im Ernstfall muss jeder an seinem Platz das Richtige tun“, betonte Eichkorn. Vom Bürgermeister, der die Verantwortung für die Hochwasserabwehr in seiner Gemeinde trage, über den Feuerwehrmann bis hin zu jedem einzelnen Bürger. Diese wiederum müssten mit verlässlichen Wetter- und Hochwasservorhersagen bedient werden.

Die vom LfULG beauftragten Filmemacher haben das Zusammenwirken, aber auch die Rolle jedes Einzelnen, so wirklichkeitsnah wie möglich in Szene gesetzt. Überzeugen Sie sich selbst! Der rund 15-minütige Film steht ab sofort für jedermann im Internet bereit:


Kontakt

Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Pressesprecherin Karin Bernhardt
Telefon: +49 351 2612 9002
Telefax: +49 351 4511 9283 43
E-Mail: karin.bernhardt@lfulg.sachsen.de

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