Vertreter der Behindertenselbsthilfe und Behindertenbeauftragter führen Gespräch im Innenministerium

16.09.2011, 13:32 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Sensibilisierung der Sächsischen Polizei für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Vertreter der Behindertenselbsthilfe und der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen haben gestern mit den Personalverantwortlichen für die Sächsische Polizei sowie führenden Vertretern der Aus- und Fortbildungseinrichtungen der Sächsischen Polizei ein konstruktives Gespräch zur Sensibilisierung der Polizei für die Belange von Menschen mit Behinderungen geführt.

Anknüpfend an positive Erfahrungen in der Sensibilisierung der Polizei für die Belange gehörloser Menschen und der damit verbundenen Einrichtung eines entsprechenden Notrufsystems wurde erörtert, wie die spezifischen Belange von Menschen mit Behinderungen generell künftig im Polizeialltag eine adäquate Berücksichtigung finden können.

Überlegungen zur Bildung eines Referentenpools aus dem Kreis der Betroffenen zur unmittelbaren Vermittlung von entsprechendem praktischen Know-how, die Publizierung von Erfahrungen in der Polizeizeitschrift und die Einbeziehung von behinderten Menschen in Rettungs- und Katastrophenschutzübungen waren einige der angesprochenen Aspekte.

Die Gesprächsteilnehmer verständigten sich darauf, im Frühjahr 2012 konkrete Schritte zur Umsetzung der Überlegungen zu vereinbaren.

„In derartigen Abstimmungen sehe ich einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Umsetzung der Intentionen der UN-Behindertenrechtskonvention in Sachsen.“, so Stephan Pöhler, Behindertenbeauftragter der Sächsischen Staatsregierung.


Kontakt

Landesbeauftragter für Inklusion der Menschen mit Behinderungen

Ansprechpartnerin Miroslawa Müller
Telefon: +49 351 564 10711
Telefax: +49 351 564 10999
E-Mail: miroslawa.mueller@sk.sachsen.de
zurück zum Seitenanfang