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21.10.2010, 12:17 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
LfULG startet telefonische Befragung von Landwirten im Nebenerwerb
Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) untersucht zurzeit die Situation der Nebenerwerbslandwirtschaft in Sachsen. Um über die statistischen Erhebungen hinaus auch individuelle Einschätzungen zu erhalten, sollen die Landwirte im Nebenerwerb direkt in die Studie einbezogen werden.
Dazu erfolgt in der Zeit vom 25. Oktober bis zum 05. November 2010 eine telefonische Befragung. Sie wird vom Unternehmen kontur 21 aus Leipzig im Auftrag des LfULG durchgeführt. Das LfULG bittet die Landwirte, aktiv mitzuwirken und sich die Zeit für die Beantwortung der Fragen zu nehmen. Schließlich sei es auch eine gute Gelegenheit auf eigene Bedürfnisse und Probleme aufmerksam zu machen.
Knapp zwei Drittel aller Betriebe werden in Sachsen im Nebenerwerb bewirtschaftet. Wie die großen im Haupterwerb geführten Betriebe sind aber auch die so genannten Einkommenskombinierer von agrarpolitischen Entscheidungen betroffen. Das sei laut Landesamt Grund genug, um bei der Bewertung und Umsetzung agrarpolitischer Vorgaben angemessen berücksichtigt zu werden. Erste Ergebnisse der Untersuchung sollen im nächsten Jahr vorliegen und in einem Bericht veröffentlicht werden.