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24.08.2010, 13:20 Uhr

Aufschwung kommt bei den Sachsen an

Dresden (24.08.2010) - Die Sachsen sehen die Entwicklung der Wirtschaft im Freistaat optimistischer als noch vor einem Jahr. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Bevölkerungsbefragung, die das Meinungsforschungsinstitut aproxima im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei durchgeführt hat.

Demnach haben 38 Prozent der Bürger den Eindruck, dass es mit der Wirtschaft aufwärts geht, während 35 Prozent noch keine Veränderung wahrnehmen. Einen Abwärtstrend sehen lediglich noch 19 Prozent der Befragten und damit deutlich weniger als im Vorjahr (36 Prozent). Als wichtigstes politisches Ziel betrachten die Sachsen nach wie vor die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze.

"Die Wirtschaft erholt sich von ihrer Krise, und der Aufschwung kommt auch bei den Menschen an", sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Johannes Beermann, heute bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse in Dresden. Er hoffe, dass sich diese positive Entwicklung nun nachhaltig auf dem Arbeitsmarkt niederschlage. "Das positive Wirtschaftsklima sollte die Unternehmen ermutigen, mehr Beschäftigte einzustellen." Zukunftsfähige Arbeitsplätze seien eine entscheidende Voraussetzung dafür, junge Menschen im Freistaat zu halten und ihnen berufliche Perspektiven aufzuzeigen, sagte Beermann. Auch dies sei den Sachsen im Ergebnis der Umfrage ein besonders wichtiges Anliegen.

Mit der Politik des Ministerpräsidenten sind 54 Prozent der Befragten einverstanden (23 Prozent nicht einverstanden). Zwei Drittel der Befragten sind mit der Arbeit der Staatsregierung zufrieden.

Wären jetzt Landtagswahlen, könnten CDU und FDP ihre Regierungskoalition fortsetzen. So erreicht die CDU in der Projektion der Wahlabsicht 42 Prozent, während die FDP 5 Prozent der Stimmen auf sich vereinen kann. Die Linke erreicht 23, die SPD 16 und die Grünen 7 Prozent. Die NPD würde mit einem Ergebnis von 4 Prozent den Einzug in den Sächsischen Landtag verfehlen.

Zwischen April und Juli 2010 hat das Institut aproxima 1000 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger persönlich befragt.

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