1. Sächsischer Kfz-Sicherheitsgipfel in Dresden
Notwendigkeit der Weiterentwicklung und Förderung moderner Fahrzeugsicherungs- und -ortungstechnik
Erstmals trafen sich auf Einladung von Innenminister Markus Ulbig Experten von Sicherheitsbehörden, der Automobilindustrie, der Versicherungswirtschaft, der Fahrzeugausrüster und Automobilclubs zum „1. Sächsischen Kfz-Sicherheitsgipfel“ in Dresden.
Innenminister Markus Ulbig: „Sachsen ist eines der sichersten Bundesländer. Die stabile Sicherheitslage ist eine wesentliche Voraussetzung für die Lebensqualität der Menschen. Im Bereich der Kfz-Diebstähle ist jedoch nach Jahren des stetigen Rückgangs wieder eine erhebliche Zunahme der Zahlen zu verzeichnen. Dabei ist festzustellen, dass versierte, hochqualifizierte Täter zunehmend in der Lage sind, auch aufwendige elektronische Sicherungseinrichtungen von Fahrzeugen zu umgehen.“
Vor diesem Hintergrund besteht die Notwendigkeit, die Weiterentwicklung und Förderung moderner Fahrzeugsicherungs- und -ortungstechnik fortzusetzen, um den Tätern in diesem andauernden Wettlauf mehr als einen Schritt voraus zu sein. Nur durch ein gemeinsames, aufeinander abgestimmtes Vorgehen aller Beteiligten, kann dem anwachsenden Kfz-Diebstahl wirkungsvoll begegnet werden.
Innenminister Markus Ulbig: „Der Vorsitzende des Verbandes der Automobilindustrie einmal: „Ein Auto muss sexy sein und zugleich ökologisch - dann wird es auch gekauft.“ Ich bin der Auffassung, dass wir heute diesen Satz erweitern müssen: Ein Auto muss auch sicher sein. Sicher nicht nur für die Fahrzeuginsassen und die anderen Verkehrsteilnehmer, sondern auch sicher vor Diebstahl oder unbefugter Benutzung. Wir können davon ausgehen, dass zunehmend auch das Argument eines verbesserten Diebstahlschutzes bei der Kaufentscheidung zum Tragen kommt. Mechanische und elektronische Sicherheitskomponenten gewinnen dadurch an Bedeutung.
Hinweis: Die Informationen zur Entwicklung der Kraftwagendiebstähle im 1. Halbjahr 2010 befinden sich in der beigefügten Datei.
