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26.02.2004, 11:00 Uhr

Handwerkstradition und Innovation aus Sachsen

Gemeinschaftsstand auf der Internationalen Handwerksmesse in München

Unter dem Motto ¿Zukunft von Meisterhand¿ präsentieren sich der Freistaat Sachsen und sein Handwerk vom 4. bis 10. März 2004 erstmalig mit einem Landesinformationsstand auf der Internationalen Handwerksmesse München.
¿Das Handwerk ist eine feste Säule der sächsischen Wirtschaft und das Rückgrat des Mittelstandes¿, sagt Andrea Fischer, Staatssekretärin im sächsischen Wirtschaftsministerium, ¿Um das zu unterstreichen, haben wir diesen Landesinformationsstand auch finanziert. Schließlich ist jeder 5. erwerbstätige Sachse im Handwerk beschäftigt.¿ Seit der Wiedervereinigung sind mehr als 26.000 Meisterurkunden vergeben worden. In dieser Zeit erhöhte sich die Zahl der Handwerksbetriebe im weiß-grünen Freistaat um 10.000 auf mehr als 40.000. Einschließlich handwerksähnlicher Gewerbe gibt es 51.000 Betriebe mit 300.000 Beschäftigten.
Der 300 m² große Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH und des Sächsischen Handwerkstags ist eine Mischung aus Tradition und Innovation. Er lädt seine Besucher in eine freundliche Stadt ein, in der man durch die Straßen flanieren und den Handwerkern über die Schulter schauen kann. Modenschauen der Kürschnerinnung, der Modestudenten der Hochschule Schneeberg und der Bräuer-Moden aus Leipzig bieten ein attraktives Programm. Sächsische Spezialitäten wollen verkostet zu werden. Von 16 Handwerksbetrieben am Stand präsentieren sich u.a.:

Die heizende Glaswand
Auf 90 Jahre Erfahrung im Bau von Toren und Fenster blickt die Metallbau Kötz GmbH in Mock-rehna zurück. Vor zehn Jahren kam die Kompetenz in Aluminium und Stahl hinzu. Innovativ ist die "heizende Glaswand", basierend auf einer patentierten Technologie von Hohlprofilen mit inte-grierten Heizleitungen, die vor die Profilstreben der Verglasung gesetzt werden. Keine Heizkörper stören mehr den Blick ins Freie. www.koetz.de

Billard über die Bande
Wer über die Bande spielen will, kommt an Billard-Tischen von Krausse aus Chemnitz nicht vorbei. Auf den Fahrgastschiffen auf Wolga und Don stehen Billardtische von Krausse, die Turniertische des Ostdeutschen Billardsportverbandes stammten aus Chemnitz. Seit 1990 fertigt Ritscher alle Sorten von Billards, auch Auflegeloch-Billards für Kinder sowie Skat- und Würfelti-sche. Die Ausstattung für diverse Meisterschaften gehört dazu. www.billard-krausse.de

Sitzen zwischen vielen Stühlen
"Rabenau, hier ist merkwürdig, dass fast alle Einwohner Stuhlmacher sind, die hölzerne Lehnen zu Stühlen machen, auch geflochtene englische und andere, feine Stühle, schon über 100 Jahre, darunter 100 Dutzend jährlich nach Dresden, Freiberg, Magdeburg, Berlin und Hamburg geschickt werden." So berichtet ein Landvermesser August des Starken 1720 von seinen Reisen durchs Land. In traditioneller Handarbeit und im Gewerkeverbund mit Drechslern, Flechtern, Holzbildhauern, Polierern und Polsterern entstehen noch heute aufwendige Unikate und Kleinserien. Das Sitzmöbelhandwerk Oelsa - ein Ortsteil von Rabenau - fertigt Stühle und Tische in meisterlicher Tradition. www.stuhlbau-oelsa.de

Hinweis für Redaktionen: Donnerstag, 4. März 2004, 16 Uhr, Pressegespräch mit Staatssek-retärin Andrea Fischer und Joachim Dirschka, Präsident des Sächsischen Handwerkstages, am Gemeinschaftsstand, Halle B.1, Stand 219/322.

Ansprechpartner während der Messe:
Sylvia Riedel
0173-3892455

Bei weiteren Fragen zum Standort Sachsen wenden Sie sich an:
Burkhard Zscheischler
Abteilungsleiter Marketing/Kommunikation
Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS)
Tel.: + 49-351-2138-255
Fax: + 49-351-2138-219
E-Mail: Burkhard.Zscheischler@wfs.saxony.de
http://www.wfs.sachsen.de
http://www.sachsen.de

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Pressesprecher Peter Nothnagel
Telefon +49 351 2138 100
Telefax +49 351 2138 109
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