Warschau lädt zum "Jarmark Saksi"
Sächsische Anbieter sollen ans augusteische Zeitalter erinnern
Einen "Jarmark Saksi", einen sächsischen Jahrmarkt, feiert die Kulturabteilung des Warschauer Stadtamtes am Pfingstsonntag, 31. Mai 2009, im Zentrum der polnischen Hauptstadt. Damit will die Stadt an die Zeit erinnern, als Sachsens Kurfürst August auch König von Polen war. Es müssen herrliche Zeiten für die Einheimischen gewesen, da sich daraus das polnische Sprichwort erhalten hat: "Wenn die Sachsen kommen, mach den Gürtel weiter." 2008 gab es einen ersten "Jarmark Saksi", allerdings ohne Sachsen. Das soll sich 2009 ändern. Über ihre Beauftragte in Breslau erreichte die Wirtschaftsförderung Sachsen die Bitte des Leiters der Kulturabteilung im Warschauer Rathaus, Krzysztof Czubaszek, beim sächsischen Handel und Handwerk für den sächsischen Jahrmarkt in Warschau zu werben. Gefragt wird nach Anbietern von sächsischem Kunsthandwerk, Töpfer, Leder-, Holz- und Metallgestalter. Dazu sind Anbieter sächsischer Köstlichkeiten der Küche und wenige Weinerzeuger eingeladen. Eine generelle Lizenz zum Ausschank alkoholischer Getränke gibt es für den Jahrmarkt indessen nicht. Der Veranstalter bietet kostenfrei: Parkplätze, einfache Stände in Zelten, ausgestattet mit Tischen und Stühlen sowie Werbematerial: Flugblätter, Banner, Print- und Radiowerbung. Der Ansprechpartner Krzysztof Czubaszek spricht deutsch.
kultura@srodmiescie.warszawa.pl
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