Ministerpräsident Tillich begleitet sächsische Kunstschätze nach Dänemark
Treffen mit Königin Margrethe II in Kopenhagen
Dresden. Ministerpräsident Stanislaw Tillich reist am 16. Februar 2010 auf Einladung Ihrer Majestät Königin Margrethe II von Dänemark nach Kopenhagen. Im August 2009 hatte Königin Margrethe die Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden „Mit Fortuna übers Meer. Sachsen und Dänemark – Ehen und Allianzen im Spiegel der Kunst (1548-1709)“ eröffnet. Ab 17. Februar 2010 wird diese Ausstellung in leicht veränderter Form unter dem Titel "Tro-Styrke-Kærlighed: Glaube-Stärke-Liebe. Dänemark-Sachsen 1548-1709" auf Schloss Rosenborg in Kopenhagen zu sehen sein.
„Für Sachsen und seine herausragenden Kunstsammlungen ist es eine wunderbare Werbung, dass die Ausstellung nun auch dänischem Publikum präsentiert wird. Es ist mir eine Ehre, der Einladung von Königin Margrethe II von Dänemark zu folgen und bei der Ausstellungseröffnung dabei sein zu dürfen. Ich bin mir sicher, dass die Ausstellung auch in Kopenhagen ein Erfolg wird und hoffe, dass wir viele Dänen neugierig machen, einmal nach Sachsen zu reisen, um unser großartiges Land und unsere Museen zu besuchen," so der Ministerpräsident.
Zum Hintergrund:
Sachsen und Dänemark pflegen seit mehr als 300 Jahren freundschaftliche Beziehungen. 1709 besuchte der dänische König Frederik IV. den sächsischen Kurfürsten August den Starken. Vier Wochen lang fanden in der Landeshauptstadt deshalb glanzvolle Feste statt. Sie festigten die bedeutende Allianz zwischen den beiden wichtigsten protestantischen Mächten in Europa. Die Ausstellungen in Dresden und Kopenhagen zeigen bedeutende Kunstwerke aus den Königlich Dänischen Sammlungen von Schloss Rosenborg in Kopenhagen und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Darunter befinden sich bedeutende Gemälde, Waffen und Pretiosen, die den regen kulturellen Austausch zwischen den Höfen in Dresden und Kopenhagen sowie die sächsisch - dänischen Eheschließungen der Jahre 1548, 1602, 1634 und 1666 anschaulich dokumentieren.
