Sachsen und Katar vereinbaren Solar-Wasserstoff-Projekt
Dresden. Das Engagement der Sächsischen Staatsregierung für die Technologieförderung im Freistaat trägt weitere Früchte: Am 8. März wird in der Sächsischen Staatskanzlei ein zukunftsweisendes Solar-Wasserstoff-Projekt mit Katar auf den Weg gebracht. Im Beisein des Chefs der Staatskanzlei, Dr. Johannes Beermann, unterzeichnen Amer Al Saadi, Vorstandsvorsitzender des Qatar Science and Technology Parks und Prof. Stefan Kaskel vom Fraunhoferinstitut IWS in Dresden eine gemeinsame Verständigung (Memorandum of Understanding) für das Projekt „SolarRuß“.
Ziel ist die solarthermische Erzeugung von Wasserstoff aus Methan. Damit verbunden sind zwei Vorteile: Zum einen entsteht durch diese neuartige Technologie als Nebenprodukt Ruß, der als Gummiadditiv für Reifen und Förderbänder dienen kann. Zum anderen verringert die solarthermische Gewinnung von Wasserstoff den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 – ganz im Gegensatz zur Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen.
„Dieses zukunftsweisende Projekt ist ein weiteres Beispiel für die enge Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und Katar auf dem Gebiet der Forschung und der technologischen Zusammenarbeit“, sagt Beermann. „Hier gehen sächsisches Know How und die idealen klimatischen Bedingungen in Katar für ein solches Solarprojekt eine Symbiose ein“.
