Sächsische Rehabilitationslandschaft kann sich sehen lassen
„Für den Erhalt unserer sozialen Sicherungssysteme und den Erhalt unseres Lebensstandards ist es unerlässlich, dass die Menschen zukünftig länger arbeiten. Sie müssen dazu aber auch körperlich, geistig und seelisch in der Lage sein“, betonte Sozialministerin Christine Clauß anlässlich des 19. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquiums in Leipzig. Deshalb sei es notwendig, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich qualitativ hochwertige Angebote vorzuhalten. Die sächsische Rehabilitationslandschaft könne sich sehen lassen. Clauß erklärte, dass dies letztlich allen im Rehabilitationsbereich Beschäftigten zu verdanken sei. Dies gelte insbesondere den im medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Bereich tätigen Menschen, aber auch den „hinter den Kulissen“ Beschäftigen in der Verwaltung, dem Management, der Forschung und bei den Kostenträgern.
Clauß erklärte vor dem Hintergrund des diesjährigen Rahmenthemas „Qualität in der Rehabilitation - Management, Praxis, Forschung“ auch, dass es zwar nicht immer einfach sei, hohe qualitative Ansprüche an die Rehabilitation einerseits und wirtschaftliche Rahmenbedingungen andererseits miteinander in Einklang zu bringen. Allerdings - so die Überzeugung der Ministerin - schlössen sich hohe Qualität und Effizienz nicht aus. „Hohe Qualität ist letztlich eine Grundvoraussetzung dafür, dass sich Rehabilitationseinrichtungen im Wettbewerb etablieren und langfristig auf dem Gesundheitsmarkt behaupten können“, machte Clauß deutlich.
Die etablierte Veranstaltung der Deutschen Rentenversicherung bringt Teilnehmer aus sehr unterschiedlichen Bereichen der Rehabilitation - wie z. B. der Wissenschaft und Forschung, der Therapie, der Verwaltung und dem Gesundheitsmanagement - zusammen und verbindet damit ganz hervorragend Theorie und Praxis.
