Erster Spatenstich zum Bau des Terminals für den kombinierten Verkehr in Glauchau
Positives Signal für Verlagerung des Güterverkehrs von Straße auf Schiene
Mit einem symbolischen ersten Spatenstich wurde heute auf dem Glauchauer Bahnhofsgelände der Bau eines Terminals für den kombinierten Verkehr Straße-Schiene für Container und Wechselbauten von Lastkraftwagen begonnen. In den nächsten vier Monaten entstehen in Glauchau eine befestigte Verladefläche, zwei Gleise und ein mobiles Ladegerät für den Umschlag der Container und Wechselbrücken.
„Mit dem entstehenden Terminal wird ein weiterer Schritt hin zu einer Verkehrspolitik, die auf kostengünstige und umweltverträgliche Güterverkehre setzt, in Sachsen realisiert“, unterstrich Verkehrsstaatssekretär Roland Werner. Das Terminal werde zudem dazu beitragen, den Wirtschaftsstandort Südwestsachen zu stärken. Die Unternehmen in der Region Chemnitz-Zwickau haben mit dem Terminal bessere Möglichkeiten, bei langen Transportdistanzen den umweltverträglichen Verkehrsträger „Schiene“ zu nutzen.
Die Kosten betragen 3,8 Mio. Euro. „Dass hier nicht die öffentliche Hand baut, sondern private Unternehmen partnerschaftlich mit der Stadt Glauchau das Projekt möglich machen, ist besonders erfreulich und zeugt von einer fortschrittlichen Verwaltung“, betonte Staatssekretär Werner. An der Public Private Partnership (PPP) sind neben der Stadt Glauchau die mittelständischen Unternehmen Sachsen-Franken-Logistik GmbH und SAT Sächsische Autoservice und Transport GmbH beteiligt.
